Impressionen der Japantour 2026

Bereits zum vierten Mal durfte ich Kunden auf einer Reise nach Japan begleiten – und erneut wurde es eine ebenso erfolgreiche wie ausgesprochen unterhaltsame Tour. Jede Reise ist anders, jede besonders, und auch dieses Mal hat Japan uns nicht enttäuscht.

Den unvermeidlichen Jetlag schüttelten wir bei Kaiserwetter ganz entspannt an einem Wochenende in Kyoto und Osaka ab. Zwischen Tempeln, Stadtleben und kulinarischen Entdeckungen fanden wir schnell in den japanischen Rhythmus, sodass es anschließend ausgeschlafen, fokussiert und bestens vorbereitet über Tokyo weiter nach Nagaoka ging.

Dort erwarteten uns drei intensive Tage Koihunting – mit großem Erfolg. Jeder Teilnehmer reizte sein Budget aus und fand genau die Koi, nach denen er gesucht hatte. Die Preisgestaltung zeigte sich dabei so abwechslungsreich wie erwartet: teils überraschend hoch, teils unerwartet günstig. Jede Züchteranlage gleicht einer Wundertüte – man weiß nie, welche Qualität und welche Preise einen erwarten. Am Ende jedoch waren alle zufrieden, erfolgreich und glücklich mit ihren Entscheidungen. Traditionell durfte natürlich auch das Erinnerungsfoto mit dem jeweiligen Züchter nach jedem Kauf nicht fehlen.

Ein besonderes Highlight waren die Besuche bei renommierten Züchtern wie Dainichi und Isa. Zu einigen höher gelegenen Koihäusern führte der Weg durch tiefen Schnee – die letzten Meter mussten wir zu Fuß zurücklegen, umgeben von bis zu 1,20 Meter hohen Schneemassen. Ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.

Auf der Rückreise legten wir diesmal bewusst eine zusätzliche Übernachtung in Tokyo-Asakusa ein, um vor dem Rückflug noch einmal Kraft zu tanken. Der Stadtteil begeisterte uns mit seiner traditionellen Atmosphäre, kulturellen Eindrücken, unzähligen Souvenirläden und typisch japanischen Produkten – ein stimmungsvoller Abschluss der Reise.

Wir haben zahlreiche Züchter besucht, unzählige Koi begutachtet und einige außergewöhnliche Exemplare erworben – und das alles unter teils winterlichen Bedingungen im japanischen Gebirge. Es war erneut ein großes Abenteuer voller Eindrücke, Erlebnisse und gemeinsamer Freude.

Auch kulinarisch hatte Japan wieder einiges zu bieten: vom Tisch-BBQ über frittierte Hähnchenfüße, japanisches Curry, Ramen-Suppen und Takoyaki (typisch japanische Tintenfischbällchen 🐙) bis hin zu kleinen Überraschungen wie dem Shrimpsburger bei McDonald’s – erstaunlich gut inklusive.

Eine Reise voller Kontraste, Herausforderungen und Genussmomente – und definitiv nicht die letzte ihrer Art.

Haben Sie auch Interesse, selbst Ihre Koi in Japan einzukaufen? Dann melden Sie sich gerne bei mir.